Über AFAM
Die Akademie
Unterrichtet wird, was am Montag darauf funktioniert.
Die AFAM — Akademie für ästhetische Medizin ist aus einer Praxis heraus entstanden, nicht aus einem Lehrplan. Das erklärt fast alles, was sie ausmacht.
Ästhetische Medizin lernt man schlecht im Hörsaal. Man lernt sie an Gesichtern, die alle verschieden sind, mit Produkten, die sich anders verhalten, als der Prospekt verspricht, und in Momenten, in denen die Anatomie nicht so liegt wie im Atlas. Genau diese Momente sind der Grund für einen Kurs — und genau sie fehlen in den meisten.
Deshalb ist hier vieles klein gehalten. Wenige Plätze je Termin, Arbeit am Modell in jedem Modul, und eine Dozentin, die dieselben Behandlungen jede Woche selbst durchführt. Was sich in ihrer eigenen Praxis nicht bewährt hat, wird hier auch nicht unterrichtet.
Das Programm AFAM Certified Injector führt in drei Leveln vom ersten Filler bis zur Planung ganzer Gesichter. Daneben stehen Workshops zu einzelnen Techniken, AFAM Connect für alles, was neben der Nadel über eine Praxis entscheidet — Recht, Versicherung, Steuern —, und On Demand für alles, was in kein Raster passt.
Wer unterrichtet
Juliane Koppe
Juliane ist Biologin (M. Sc.) und Heilpraktikerin. Das ist eine ungewöhnliche Kombination, und sie ist der Grund, warum ihre Kurse so aussehen, wie sie aussehen: Wer aus der Naturwissenschaft kommt, fragt bei jeder Technik zuerst nach der Studienlage — und sagt es, wenn es keine gibt.
In ihrer Praxis in Berlin-Steglitz behandelt sie seit Jahren mit Hyaluronsäure, Botulinumtoxin und regenerativen Verfahren. Aus dieser Arbeit stammt der Stoff: die Fälle, die Handgriffe, die Fehler, die man einmal macht und danach nicht wieder. Was sie auf Kongressen im In- und Ausland aufnimmt, prüft sie erst am eigenen Behandlungsstuhl — und bringt es dann in den Kurs, oder eben nicht.
Als Dozentin im Gesundheitswesen unterrichtet sie ein Publikum, das fachlich verschieden aufgestellt ist: approbierte Ärzt:innen sitzen neben Heilpraktiker:innen. Beide bringen etwas mit, das die andere Seite nicht hat. Der Unterricht rechnet damit, statt es zu überspielen — und trennt sauber, wo das Berufsrecht trennt.
Ihre eigene Praxis führt sie weiter: Ju Aesthetics Berlin →
Wie wir arbeiten
Der Kurstag ist der Anfang, nicht das Ziel.
Eine Technik sitzt nicht, weil sie einmal gezeigt wurde. Sie sitzt nach der zwanzigsten Behandlung — und dazwischen liegen die Fragen, die im Kurs noch niemand stellen konnte, weil sie sich erst in der eigenen Praxis ergeben.
Deshalb endet die Begleitung nicht mit dem Zertifikat. Es gibt Mentoring, es gibt eine erreichbare Nummer für den Komplikationsfall, und es gibt AFAM Connect als Ort, an dem man Kolleg:innen wiedertrifft, die dieselbe Woche hinter sich haben. Wie das aussieht →